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Hunde aus Privatvermittlung

Hier stellen wir Ihnen Notfälle vor, die von Privatpersonen vermittelt werden. Die Tiere befinden sich noch in ihrem Zuhause. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die angegebenen Kontakte.

Joschka
Ares
Schoko
Jordan
Gonzo
Bowser

Wer gibt Joschka ein neues Zuhause?

Rasse: Mischling

Geschlecht: männlich

Geboren: 25.10.2020

Grösse / Gewicht: ca. 55 cm / ca. 19 kg

kastriert / sterilisiert: nicht kastriert

Ort: 60594 Frankfurt am Main

Joschka kam mit 4 Monaten aus Portugal zu uns nach Frankfurt in die Innenstadt.

Er ist ein absolut toller Hund, der es liebt über Wiesen zu rennen, sich gerne in Heu wälzt und diesen Sommer sogar das Wasser etwas für sich entdeckt hat. Solange er frei sein kann, würde man nicht denken, dass er leider viele Ängste mit sich rumschleppt.

In der Stadt macht ihm eigentlich alles Angst, was typisch Großstadt ist: laute Menschen, Menschen die direkt auf ihn zu laufen, Menschen mit Rädern (Fahrrad, Skateboard, Rollstuhlfahrer, Kinderwägen etc.). Wenn diese auf ihn zukommen oder hinter ihm sind, möchte er einfach nur weg und versucht zu fliehen.

Joschka ist im Umgang mit anderen Hunden sehr entspannt, er kommuniziert höflich und freundlich. Selten werden Rüden mal angeknurrt, aber wilder wird’s nicht. Er hat kein Problem mit Futter, verteidigt sein Futter/Leckerlis nicht. Mit Leckerlis bekommt man seine Aufmerksamkeit generell nicht wirklich, manchmal freut er sich über Leberwurst. Kaustangen liebt er, genauso wie Kongs oder Schleckmatten. Die typischen Hundedinge kann er (Sitz, Platz etc.). Momentan trainieren wir Deckentraining, Hand-Target, „Bei-Fuß“, Entspannungssignale und arbeiten mit einer Trainerin und zwei Verhaltenstherapeutinnen/Tierärztinnen zusammen.  Wir trainieren mit positiver Verstärkung und wünschen uns Menschen, die diesem Training nicht abgeneigt sind. Joschka reagiert stark auf die Stimmung der Menschen. So kann man ihn mit ruhiger, sanfter Stimme beruhigen, aber durch Anschreien etc. nur noch mehr verunsichern! Genauso braucht er eine klare Tagesstruktur und fair erklärte Regeln.

Er ist bei uns ein absoluter Kuschelbär, der gerne mit auf der Couch oder im Bett liegt, er spielt gerne und sucht den Kontakt.

Bei Besuch ist er anfangs unsicher, bellt und knurrt. Aber nach einer kurzen Zeit überwiegt die Neugierde und er nähert sich an, solange der Besuch ihn nicht anstarrt oder versucht zu streicheln, dann weicht er wieder aus und verschwindet lieber.  Er hat noch nie gebissen!

Zur Zeit ist er ein Bürohund. Am Anfang hat er die Mitarbeiter, die nicht permanent im Büro sind, angebellt (ähnlich wie bei Besuch). Mittlerweile freut er sich sogar, wenn sie kommen. Ein Büro, in den Kundengespräche oder Ähnliches geführt werden, könnte sich dementsprechend schwieriger gestalten.

Er kann alleine bleiben.

Er geht nicht in den Freilauf, wir gehen an einer 10m-Schlepp mit ihm in der Natur spazieren, was super klappt, dementsprechend muss der Rückruf neu aufgebaut werden. In der Natur reagiert er seltener mit Flucht, außer bei Fahrradfahrern. Aber solange er sich Raum nehmen, ausweichen und Abstand nehmen kann, äußert sich seine Angst bei weitem nicht so extrem, wie in der Stadt.

Momentan wird er mit Tabletten unterstützt, welche man aber ausschleichen lassen kann. Ansonsten hat er keine Krankheiten.

Wir suchen für Joschka Menschen, die mit viel Liebe, Ruhe und Geduld mit ihm zusammenleben wollen, ihm bei seinen Ängsten unterstützen und begleiten. Ländliche Umgebung ist ein Muss, Ersthund wäre schön, aber nicht notwendig. Kinder findet Joschka sehr unheimlich, Jugendliche kennt er, diese müssten aber Verständnis für seine Angst haben. Außerdem muss man seine 19 kg halten können.

Wir freuen uns auf euch und beantworten gerne offengebliebene Fragen!

Kontaktdaten:

Marie Himmelheber

Mail: mariehimmelheber@yahoo.com

Mobil: +49 15159154138


Ares

-          Geb. Oktober 2015

-          männlich (kastriert)

-          gechipt, geimpft

-          21 kg, mittelgroß

-          Mischling

Ares kam mit ca. 6 Monaten von Russland nach Deutschland. Er wurde auf einer Baustelle geboren und wuchs einige Zeit als Straßenhund auf. Eine Tierschutzorganisation rettete ihn zuletzt aus einer Tötungsstation. Aus seiner Vergangenheit ist wenig bekannt. Er reagiert etwas ängstlich auf Knall- und Schussgeräusche, Feuerwerk und Gewitter. Auch fremden Menschen ggü. ist er zunächst skeptisch. Hat er jedoch erst einmal Vertrauen in seine Bezugspersonen gefunden, ist er unendlich treu und eng mit dieser verbunden. Der Umgang mit Kindern im Allgemeinen ist bisher problemlos und unaufgeregt. Dennoch ist ein kinderfreier Haushalt empfehlenswert, da die notwendige Sensibilität und die Umsichtigkeit im Umgang mit Besuchen/fremden Menschen etc. viel Zeit und Energie benötigt und dies mit Kindern im Haushalt nicht alltagstauglich ist.

Grundsätzlich ist Ares ein aktiver und äußerst lernwilliger Rüde. Er liebt geistige Arbeit und kann gleichzeitig stundenlang Bällchen spielen. Das Leinenverhalten ist ausbaufähig, denn draußen ist er sehr triebig und liebt es überall zu schnüffeln. Auf Zuruf kommt er allerdings zuverlässig. Auch die Grundkommandos beherrscht Ares im ff. Begegnungen mit Artgenossen können sehr harmonisch, manchmal aber auch ruppig ablaufen. Um Postboten, Lieferanten, Menschen in Uniformen u.ä. sollte man mit Ares einen großen Bogen machen. Eine Begegnung könnte aufgrund von Ares ängstlichem Verhalten (wahrscheinlich aus vergangener Erfahrung) unschön enden. Er besitzt ein ausgeprägtes Territorialverhalten.

Zuhause kann Ares sehr gut und auch mal länger alleine sein. Er zieht sich dann in seine Lieblingsecke zurück und wartet brav auf seine Lieblingsmenschen, die er dann freudig begrüßt. Stubenreinheit hat Ares quasi erfunden. Generell hat Ares ein freundliches Wesen, wenn er sich sicher und geborgen fühlt. Dafür benötigt er eine klare und starke Führung und eine klare Struktur, an der er sich orientieren kann. Hundeexpertise wird bei Ares dringend empfohlen.

Die ersten zwei Lebensjahre hatte Ares in Deutschland zwei wechselnde Besitzer. Nach knapp 1 Jahr bei einer alleinstehenden jungen Frau kam er zu uns in die Familie. Seit 5 Jahren lebt er nun bei uns. Als vor 3 Jahren unser erstes Kind zur Welt kam, verstärkte sich Ares Territorialverhalten zunehmend. Nachdem wir in diesem Frühjahr ein weiteres Kind bekamen, müssen wir uns schweren Herzens für einen geeigneteren Lebensraum für Ares umschauen. In dieser Familienkonstellation ist Ares nicht mehr alltagstauglich und für ein Familienleben in einer Stadt nicht händelbar. Wir wünschen uns für ihn von ganzem Herzen ein schönes ruhiges Zuhause für sein restliches Hundeleben.

Kontaktaufnahme kann unter 0163/2657845 oder nadine.spitz@outlook.de erfolgen.


Schoko sucht sein Für-Immer-Zuhause

Rasse: Labrador-Herdenschutzhund-Mix (SH 65 cm)

Farbe:  braun

Geboren: 15.11.2020

Geschlecht: männlich                

Impfstatus: alle notwendigen Impfungen sind auf dem aktuellen Stand und im europäischen Heimtierausweis dokumentiert

Besonderheiten: KEIN Familienhund, verträglich mit Hündinnen und teilweise mit kastrierten Rüden, braucht klare Führung, sehr wachsam

Es fällt uns schwer, aber leider müssen wir uns von unserem Schoko trennen und suchen für ihn schnellstmöglich sein neues Zuhause. Der Hintergrund ist, dass er sich unseren Kindern gegenüber immer aggressiver verhält und da wir auch die Verantwortung für unsere Kinder tragen, sehen wir keine Möglichkeit mehr, ihn bei uns zu behalten.

Wir haben uns im Oktober 2021 dazu entschlossen einen Familienhund aufzunehmen. Wir haben Kontakt mit einer Tiervermittlerin aufgenommen und uns wurde Schoko als Labrador Junghund vorgestellt: Familiengeeignet , verspielt, verschmust…. etc.

Da wir bis dahin noch hundeunerfahren waren, haben wir das natürlich geglaubt und bei dem ersten Kennenlernen haben wir keinerlei Probleme erahnt und hatten alle ein gutes Gefühl, ihn zu uns zu nehmen. Leider haben sich bereits kurz danach erste Anzeichen gezeigt (in den Po knappsen, sich in den Weg stellen und knurren usw.), aber mittlerweile springt er die Kinder direkt an und droht. Die Kinder können sich nicht mehr frei im Haus bewegen.

Wir haben die Tierärztin aufgesucht und er hat einen Hormonchip bekommen und die Ärztin klärte uns auf, das Schoko ein Herdenschutz-Labrador-Mischling sei.

Natürlich wollten wir nichts unversucht lassen und haben sowohl in einer Hundeschule einen Gruppenkurs für Junghunde als auch die weiteren Trainigseinheiten als Einzeltraining fortgeführt.

Leider festigt sich sehr stark der Charakter des Herdenschutzhundes und Schoko ist sehr territorial ausgerichtet und wird immer aggressiver unseren Kindern gegenüber. Wir haben lange überlegt und mit der Hundetrainerin gesprochen und zu dem Entschluss gekommen, das Schoko dringend aus der Situation raus muss und meine Kinder keine Angst mehr haben müssen.

Schoko ist keine Familienhund und darf auf keinen Fall in eine Familie mit Kindern kommen! Zu uns Eltern ist er sehr zutraulich und lieb. Ohne uns in der Nähe hat er mit den Kindern auch keine Probleme. Er lässt sich auch von den Kindern streicheln und er akzeptiert auch ihre Befehle. Er lernt sehr schnell und kann auch viele Befehle/Kommandos abrufen. Schoko liebt lange, abwechslungsreiche Spaziergänge, läuft gut an der Leine, ist sehr gelehrig. Genauso liebt er es sich im Garten aufzuhalten und durch diesen zu streifen oder in der Sonne zu liegen. Auto fahren ist für ihn kein Problem. Auch allein zuhause bleiben schafft er sehr gut. Er ist stubenrein und macht nichts kaputt. Menschenansammlungen sind für ihn weniger geeignet, er liebt es mit seinen 1-2 Kontaktpersonen zusammen zu sein, stört sich aber auch nicht daran, Zeit alleine im Haus oder Garten zu verbringen.

Wir wünschen uns von Herzen, das Schoko zu einem geeigneten Besitzer(-Pärchen) mit Herdenschutzhund Erfahrung kommt und ein tolles Hundeleben haben wird.

Herr Simon 0170 / 7673453 oder E-Mail: Michael.Simon3@commerzbank.com


Jordan

Jordan *Nov 2021, Wasserhund/Terrier/Bretonen Mix

Sehr schweren Herzens möchten wir uns nach dem perfekten Zuhause für Jordi (Kurzform von Jordan) umsehen.

Er ist seit Juli 2021 Teil unserer Familie und kommt aus dem spanischen Tierschutz (Andalusien). Er wurde mit seinen Geschwistern wohl in einer Garage geboren und dann nach einigen Lebenswochen in einem Schuhkarton ausgesetzt, bevor er in eine liebevolle Pflegefamilie in Spanien vermittelt werden konnte. Jordi ist ein sehr liebevoller, anhänglicher Hund, der bei uns friedlich & ausgeglichen mit zwei Kindern zusammenlebt. Wir haben in den vergangenen Monaten eine Hundeschule mit ihm besucht, was ihm große Freude gemacht hat und so beherrscht er inzwischen alle gängigen Grundkommandos wie Sitz, Platz, Bleib, Stop, Rechts, Links, Schluss, Aus und ZuMir etc. Die Futterbeutelsuche hat er blitzschnell für sich entdeckt.

Rassebedingt hat er leichten Jagdtrieb, hieran könnte man sicher noch arbeiten. Der Rückruf funktioniert ansonsten wunderbar, mit Bergkäse am besten. Er zerfetzt mit Vorliebe seine Kuscheltiere, liebt seinen Kong mit Frischkäse und apportiert Bälle.

Er kann bis zu 4 Stunden alleine bleiben und fährt problemlos im Auto in einer Hundebox mit. Bei Hunden entscheidet immer die Sympathie, am liebsten mag er etwa gleich große, sportliche Hunde, mit denen er eine Mischung aus Renn-, Balg- und BodyCheckSpielen machen kann. Er mag es nicht, wenn Hunde ihn bedrängen, dann zeigt er dies an. Ansonsten ist er verträglich mit Hunden. Kurzum, eigentlich ein absoluter Traumhund.

ABER leider müssen wir uns jedoch eingestehen, dass wir Jordan als Hundeanfänger nicht gerecht werden können. Jordi ist nämlich ein sehr unsicherer Hund, da er im Welpenalter nicht an Menschen gewöhnt wurde. Dies bedeutet konkret, dass er nach wie vor fast allen Menschen außer seiner engsten Familie sehr misstraut (vor allem Menschen ohne Hunde) und in für ihn bedrohlich wirkenden Situationen oder bei hektischen Bewegungen der Menschen aus Unsicherheit und Angst nach vorne geht, die Menschen ankläfft, anspringt oder stupst und im schlimmsten Fall zwickt. Dies gepaart mit territorialem Verhalten im Zuhause und einigem rasseüblichen Eigensinn (Terrier!) können wir aufgrund unserer trubeligen Lebensumstände mit zwei Kindern, aber vor allem schlicht fehlender Erfahrung und daraus folgender Unsicherheit nicht handeln.

Nach Meinung mehrerer Hundeexperten, die wir vor dieser schweren Entscheidung zu Rate gezogen haben, sollte Jordi ausschließlich an jemanden vermittelt werden, der Erfahrung mit unsicheren Hunden & territorialem Verhalten aufweist und es sollten keine kleinen Kinder im Haushalt leben (da diese gleichaltrigen Besuch bekommen und diese den Hund nicht einschätzen können). Super wäre auch ein souveräner Ersthund, an dem sich Jordi orientieren kann.

Nochmal: Jordi ist ein unglaublich toller Hund, der aber seinen passenden Deckel braucht, damit Hund & Mensch glücklich zusammenleben können. Jordi lebt, bis wir die perfekte Familie für ihn gefunden haben, bei uns in Wiesbaden und kann gerne kennengelernt werden. Er ist KEIN aggressiver Hund mit Verletzungsintention, er braucht aber eine erfahrene, starke & ruhige Führungsperson, an der er sich orientieren kann. Dies können wir für ihn nicht sein.  

Frau Bulling Tel. 0173 7702725


Notfall Gonzo!

Nachdem sein Besitzer verstorben ist sucht Gonzo, ein 5-jähriger Kangal-Rüde, dringend ein neues Zuhause.

Mehr über Gonzo erfahren Sie aus seinem Steckbrief.


Bowser

Old English Bulldogge/Boreauxdogge-Mix Bowser sucht ein neues Zuhause. Nähere Informationen finden hier






 

 

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