Wichtige Termine aus Tierschutzverein und Tierheim
In der Rubrik 'Gassigeher' finden Sie Informationen über unsere Gassigeher-Schulung. Anmeldungen für die nächste Schulung sind ausschließlich für Mitglieder unter Angabe der Mitgliedsnummer telefonisch im Tierheim unter der Rufnummer 06181/45 116 möglich. Max. Teilnehmerzahl: 10 Personen.
Sie möchten unseren Schützlingen etwas Gutes tun? Folgendes Futter bzw. Gegenstände werden benötigt:
Gerne können Sie Ihre Spenden täglich von 10-16 Uhr bei uns abgeben
Armani
Adelita
Wir suchen Pflegestellen für unsere Tiere! Was bedeutet das konkret?
Immer mal wieder stehen wir vor dem großen Problem, dass Tiere (Hunde/Katzen/Kleintiere) bei uns einziehen, die im Tierheim überhaupt nicht zurechtkommen. Oder sich nach einer Operation erholen müssen. Oder aus anderen Gründen nicht länger im Tierheim leben sollten.
Für diese Notfelle suchen wir dann Menschen, die dem jeweiligen Tier für eine gewisse Zeit einen schönen Platz bei sich Zuhause geben könnten, damit sich unser Schützling dort erholen und/oder in Ruhe auf sein endgültiges Zuhause warten kann. Leider sind solche Plätze sehr rar ...
Was tun, wenn Ihr Tier entlaufen ist?
Ist Ihr Tier entlaufen, und blieb die Suche in der näheren Umgebung erfolglos, wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle und an das Tierheim.
Sollte das Tier weiterhin verschwunden bleiben, machen Sie Aushänge in Supermärkten, bei Tierärzten oder Tierpensionen. Unter „www.tasso.net“ gibt es auch Vorlagen für Suchplakate und Vermisstenmeldungen. Selbstverständlich können Sie auch einen Beitrag über Ihren Facebook-Account erstellen und teilen.
Wer nimmt das Tier auf?
Sie müssen Ihr Tier abgeben und wohnen in Mühlheim? Sie haben ein Tier gefunden in Steinheim und möchten es ins Tierheim bringen?
Dann stellt sich die Frage: Wer ist zuständig?
Nachfolgende Tabelle gibt Auskunft über die Einzugsgebiete der umliegenden Tierheime
Wenn Sie ein Wildtier gefunden haben, können Sie es in der Zeit von 08:00 - 12:00 Uhr bei den Wildtierfreunden, Im Linnen 1a, 63477 Maintal, abgegeben.
Frau Klein von den Wildtierfreunden ist unter der Mobilnummer 0178/6010718 erreichbar.
Notfall „Hope“ – eine kleine Kämpferin braucht unsere Hilfe
Update 16.12.2025
Die tierärztlichen Untersuchungen bei Hope sind inzwischen abgeschlossen. Leider hat sich dabei gezeigt, dass eine Operation bei ihrem Befund nicht möglich ist. Umso wichtiger bleibt die regelmäßige Physiotherapie, die weiterhin ein zentraler Bestandteil ihrer Behandlung ist.
Zusätzlich hatte Hope in den letzten Tagen mit einer starken Blasenentzündung zu kämpfen. Bei der gestrigen Kontrolle waren erfreulicherweise keine Bakterien mehr nachweisbar. Allerdings wurden Struvitkristalle festgestellt, weshalb nun eine Futterumstellung notwendig ist.
Trotz dieser gesundheitlichen Herausforderungen zeigt sich Hope unverändert lebensfroh, aktiv und voller Energie. Ihre positive Art und ihr Lebenswille beeindrucken uns jeden Tag aufs Neue.
Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich für die bisherige Hilfe. Jede Spende trägt dazu bei, Hope weiterhin die nötige medizinische Versorgung, Physiotherapie und Pflege zu ermöglichen.
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Vor Kurzem wurde eine junge Katze zu uns ins Tierheim gebracht. Sie wurde draußen gefunden – verängstigt, erschöpft und mit einem schweren Handicap: Ihre Hinterbeine kann sie momentan nicht bewegen und zieht sie beim Laufen hinter sich her.
Trotz allem zeigt sie unglaublichen Lebenswillen. Bei den ersten tierärztlichen Untersuchungen kam heraus, dass Hope ein Gefühl in ihren Hinterläufen hat. Das gibt uns Hoffnung, dass sie mit der richtigen Behandlung – Physiotherapie, tierärztlicher Betreuung und viel Geduld – wieder laufen lernen kann. Um ihr diese Chance zu geben, brauchen wir dringend eure Unterstützung. Die Kosten für Diagnostik, Therapien und Nachsorge sind hoch, und wir sind auf Spenden angewiesen, um Hope die bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.
Bitte helft uns, Hope eine Zukunft auf vier Pfoten zu schenken!
Spendenkonto: Tierheim Hanau Sparkasse Hanau
IBAN: DE71 5065 0023 0000 0303 04
BIC: HELADEF1HAN
Verwendungszweck: Hope
Sollten mehr Spenden eingehen, als wir für Hopes Behandlung benötigen, wird das Geld selbstverständlich anderen Notfällen in unserem Tierheim zugutekommen.
Landestierschutzbeauftragte warnt vor dem Kauf von Wolfshybriden
Presseinformation Wiesbaden, 12. Januar 2026
Die LBT rät aus gegebenem Anlass von dem Kauf eines Wolfshybriden dringend ab.„Leider erwerben immer wieder sogenannte Tierliebhaber Mischlinge aus Hund und Wolf,in der fälschlichen Annahme, sie erhielten so einen Hausgenossen, der wie ein Wolfaussieht, sich aber wie ein domestizierter Hund benimmt. Das Gegenteil ist aber der Fall.Wolfshybride lassen sich nicht wie Hunde halten und erziehen.“ Dabei ist der Verkauf derWelpen, meist im Ausland, ein einträgliches Geschäft.Wolfs-Hund-Mischlinge sind scheuer, ängstlicher und territorialer als Hunde undreagieren auf Umweltreize stark. Zudem verfügen sie oft über einen starken Jagd- undBeutetrieb, der zur Gefahr auch für andere Tiere werden kann. Ihr Verhalten schwanktoft, gleicht aber in der Regel dem von Wölfen, insbesondere, nachdem sie geschlechtsreifgeworden sind. „Dennoch werden die Tiere oft von dubiosen Papieren begleitet, die sieals Hunde ausweisen sollen und die zuweilen für 20 € im Internet angefertigt werdenkönnen“, weiß Martin aus eigener Erfahrung.
Die Haltung in Privathänden führt in der Regel zur völligen Überforderung der Halter,auch zu tierschutzwidrigen Zuständen und zur Gefährdung von Menschen und anderenTieren. Dies mündet regelmäßig in der Abgabe oder der Wegnahme der Tiere.
Oft melden sich dann aber auch sehr obskure Interessenten, die die Tiere finanziell nichtentsprechend versorgen können, gegen die sogar schon Verwaltungsmaßnahmenwegen Verstößen gegen Artenschutz- oder Tierschutzrecht durchgeführt werdenmussten, oder die rechtskräftig wegen Strafsachen verurteilt wurden. Einige dieserPersonen wollen mit den Wolfshybriden vor allem züchten, denn die Hybridwelpenbringen eben viel Geld. Dabei versuchen die Interessenten mit oft fragwürdigen Mittel,zuweilen nötigend und beleidigend, die Tiere in ihren Besitz zu bringen.„Die behördliche Wegnahme von Wolfshybriden ist darüber hinaus auch noch mitweiteren unterschiedlichen Schwierigkeiten verbunden“, so die Tierschutzbeauftragte.„Man braucht für das jeweilige Individuum passgenaue Plätze, wo sie letztlich dauerhaftleben können. Aber schon die vorübergehende Unterbringung der Tiere bedarf nicht nurhoher Sicherheitsstandards, sondern auch großen Fachwissens bei den Betreuenden.Deshalb kann den Tierheimen, die solche Tiere vorübergehend, bis sie endgültig platziertwerden können, aufnehmen, nicht genug gedankt werden. Dank gilt auch den aktivenBehörden und den Tierschützenden, die logistisch oder finanziell solche Aktionenmöglich machen.“
Hintergrund:
Wolfshybriden der ersten vier Generationen (F1 bis F4) gelten in Deutschland undanderen Teilen Europas rechtlich automatisch als Wildtiere und unterliegen dem strengenArtenschutzrecht. Daher bestehen Haltungsverbote und das Erfordernis vonGenehmigungen: Die Zucht und Haltung dieser Generationen sind in Deutschlandgenerell verboten. Aber auch bei Tieren ab der fünften Generation (F5) greifen Gesetzezum Tierschutz und zur Gefahrenabwehr, denn nicht die Generation ist letztlichausschlaggebend, sondern das Verhalten des einzelnen Tieres.
Eine große Bitte an alle unsere Mitglieder!
Um sicherzustellen, dass unsere jährlich erscheinende Zeitung und andere Infopost auch ankommt, bitten wir alle, bei denen sich der Nachname (z.B. durch Heirat) oder die Adresse (durch Umzug) geändert hat, uns dies zeitnah mitzuteilen.